04 | 2019 News

EU-Bankenpaket: Genossenschaftsverband begrüßt Entlastungen für regionale Institute

Die bürokratischen Belastungen für kleinere risikoarme Kreditinstitute sollen sinken. Dies ist eines der Kernziele des EU-Bankenpaketes, welches am Dienstag vom Europäischen Parlament verabschiedet wurde. Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverbandes – Verband der Regionen e.V., begrüßt die Entscheidung.

Neu-Isenburg. Die bürokratischen Belastungen für kleinere risikoarme Kreditinstitute sollen sinken. Dies ist eines der Kernziele des EU-Bankenpaketes, welches am Dienstag vom Europäischen Parlament verabschiedet wurde. Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverbandes – Verband der Regionen e.V., begrüßt die Entscheidung: „Regionale Kreditinstitute wie die Volksbanken und Raiffeisenbanken sind weder systemrelevant, noch haben sie die Finanzmarktkrise verursacht. Trotzdem werden sie durch Melde- und Offenlegungspflichten, die in den vergangenen Jahren stark ausgeweitet wurden, überproportional belastet. Das neue Bankenpaket ist daher ein Schritt in die richtige Richtung.“

Spürbar reduzieren wollen die EU-Parlamentarier bei kleineren Banken mit risikoarmen Geschäftsmodellen unter anderem die Meldepflichten. „Nun ist die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) am Zug: Sie muss rasch konkrete Vorschläge liefern, wie die administrativen Kosten im Meldewesen um bis zu 20 Prozent gesenkt werden können“, bekräftigt Barkey. Die Zeit drängt: „Nicht zuletzt infolge überhöhter regulatorischer Anforderungen ist die Anzahl der kleineren, für die Realwirtschaft besonders wichtigen Regionalbanken in der Eurozone seit 2008 um 30 Prozent gesunken“, unterstreicht der Verbandschef.

Der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. vertritt die Interessen von rund 2.800 Mitgliedsunternehmen in 14 Bundesländern, die zusammen rund acht Millionen Mitglieder haben. Zudem ist er für seine Mitgliedsgenossenschaften Prüfungs- und Beratungsverband sowie Bildungsträger. Als moderner Dienstleister betreut der Verband Unternehmen aus den Bereichen Kreditwirtschaft, Landwirtschaft, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen sowie Energie, Versorgung und Immobilien. Der Genossenschaftsverband hat Verwaltungssitze in Neu-Isenburg, Düsseldorf und Hannover. Dazu kommen die Standorte in Baunatal, Berlin, Forsbach, Leipzig, Münster, Rendsburg und Schwerin.

Quelle: presseportal.de

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